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Altersgemischte Gruppen

In der Kinderkiste gibt es zwei altersgemischte Gruppen mit jeweils 18 Kindern im Alter von einem Jahr bis zum Einschulungsalter.

Bei der Auswahl und Aufnahme neuer Kinder wird darauf geachtet, dass das Jungen-Mädchen-Verhältnis ausgeglichen ist und die einzelnen Altersgruppen ausgewogen vertreten sind.

Durch die Altersmischung weisen die Gruppen eine familienähnliche Struktur auf: Die Kleinen lernen von den Großen. Das Vorbild der Älteren schafft für die Jüngeren Lernanreize sowohl hinsichtlich des Sozial- und Spielverhaltens als auch bei alltäglichen Fertigkeiten wie Anziehen und Essen. Die sprachliche Entwicklung und das Denken werden im Umgang mit den Älteren in besonderem Maße gefördert.

Die älteren Kinder profitieren gleichermaßen von den jüngeren: Durch das Unterstützen der jüngeren in Alltagssituationen und das Einbeziehen der kleineren in ihr Spiel, wird ihre Hilfsbereitschaft, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Sozialkompetenz gefördert.

Aufgrund der Altersmischung verlassen jährlich zum Schuleintritt nur wenige Kinder die Gruppe, sodass eine größere Gruppenbeständigkeit besteht. Dadurch entwickeln sich von klein auf dauerhafte Beziehungen zwischen den Kindern untereinander und zwischen Kindern und ErzieherInnen.

Durch das Miteinander von Groß und Klein entwickeln die Kinder schnell einen von Empathie und Rücksichtnahme geprägten Umgang miteinander.

Dennoch brauchen die verschiedenen Altersgruppen auch ihre eigenen Freiräume. Diese werden durch altershomogene, gruppenübergreifende Angebote wie Turnen, Waldtage und Projektwochen geschaffen.

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